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Plattform Betroffene kirchlicher Gewalt

in Allgemein

Wir sind die erste und einzige unabhängige Anlaufstelle von Betroffenen für Betroffene kirchliche Gewalt

Wir helfen Menschen die sexueller oder körperlicher Gewalt durch kirchliche MitarbeiterInnen ausgesetzt waren und sind. Weiters wollen wir der Vertuschung kirchlicher Einrichtungen entgegenwirken und die Bevölkerung über die Methoden der Täter und deren Auswirkungen aufklären, um unsere Kinder vor zukünftigen Übergriffen bestmöglich zu schützen.

  • Vertrauliche Anlaufstelle für Betroffene.
  • Erstberatung und Vermittlung von psychotherapeutscher Betreuung.
  • Vernetzung von Betroffenen.
  • Aufbau eines Dokumentationsarchivs.
  • Regelmäßige Veranstaltungen und Aktionen.
  • Aufklärung und Medienarbeit

 

Sexueller Missbrauch – Das Ausmaß des Verbrechens

in Allgemein, Deutschland, Missbrauch

Zum ersten Mal gesteht die katholische Kirche in Deutschland ein, was sie erst jahrelang vertuscht und dann weiter beschönigt hat. Zum ersten Mal ließ sie den Kindesmissbrauch in ihren eigenen Reihen flächendeckend untersuchen. Die Ergebnisse der Untersuchung liegen der ZEIT exklusiv vor. Sie zeigen: 1670 Kleriker wurden zwischen 1946 und 2014 als Missbrauchsbeschuldigte innerhalb ihrer Kirche aktenkundig. 3677 Kinder und Jugendliche wurden nach Lage der Akten mutmaßlich zu Opfern. 4,4 Prozent aller Kleriker sollen im genannten Zeitraum Minderjährige sexuell missbraucht haben. „Diese Zahl stellt eine untere Schätzgröße dar“, heißt es in einer offiziellen Zusammenfassung der Studie.

Mit anderen Worten: Hinter den wichtigsten Zahlen, die hier erhoben wurden, steht ein unsichtbares „mindestens“. Viereinhalb Jahre lang haben sieben deutsche Forscher, fünf wissenschaftliche Mitarbeiter und ungezählte Hilfskräfte Akten analysiert und Interviews geführt. Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) sollten sie vor allem zwei Fragen beantworten: Wie groß war das Ausmaß des sexuellen Missbrauchs? Welche Besonderheiten der katholischen Kirche haben die Taten und ihre Vertuschung begünstigt?

Quelle: https://www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie/komplettansicht

Missbrauchsstudie dokumentiert Tausende sexuelle Übergriffe

in Allgemein, Deutschland, Missbrauch

Eine neue Studie der katholischen Kirche offenbart: Mindestens 1670 Kleriker haben sich von 1946 bis 2014 an Schutzbefohlenen vergangen. Und der Missbrauch dauert offenbar noch an.

Die katholische Kirche in Deutschland hat ein massives Problem im Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Priester und Ordensleute. Dies ist das Ergebnis der MHG-Studie, dem Report eines Forschungskonsortiums der Universitäten Mannheim, Heidelberg und Gießen.

Die von der Deutschen Bischofskonferenz bestellte, streng vertrauliche Studie soll am 25. September von Kardinal Reinhard Marx in Fulda vorgestellt werden. Dem SPIEGEL liegt die Zusammenfassung der Ergebnisse vor.

Demnach wurden mehr als 38.000 Personal- und Handakten aus 27 deutschen Diözesen untersucht und ausgewertet. Für den Zeitraum von 1946 bis 2014 zählt die Studie 3677 überwiegend männliche Minderjährige als Opfer sexueller Vergehen. 1670 Kleriker werden der Taten beschuldigt.

Mehr als die Hälfte der Opfer waren zum Tatzeitpunkt maximal 13 Jahre alt. In etwa jedem sechsten Fall kam es zu unterschiedlichen Formen der Vergewaltigung. Drei Viertel aller Betroffenen standen mit den Beschuldigten in einer kirchlichen oder seelsorgerischen Beziehung.

Die vorliegenden Zahlen werden als konservative Annahme bezeichnet. „Erkenntnisse über das Dunkelfeld wurden nicht erlangt“, schreiben die Autoren der Studie: „Damit unterschätzen alle Häufigkeitsangaben die tatsächlichen Verhältnisse“.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/katholische-kirche-in-deutschland-studie-zaehlt-3677-missbrauchsopfer-a-1227688.html

Papst nimmt Rücktrittsgesuch von US-Kardinal an

in Allgemein

Papst Franziskus hat den früheren Erzbischof von Washington, Theodore McCarrick, aus dem Kardinalsstand entlassen. Der 88-Jährige soll Priesteranwärter und Minderjährige sexuell missbraucht haben.

Franziskus nahm das Rücktrittsgesuch des prominenten US-Kardinals an. Der emeritierte Erzbischof von Washington, Theodore McCarrick, dürfe auch keine öffentlichen Ämter mehr ausführen, teilte der Vatikan mit. McCarrick habe sein Rücktrittsgesuch am Freitag eingereicht. Der 88-Jährige muss nun laut Vatikan in einem Haus bleiben, wo er ein „Leben des Gebets und der Buße“ führen solle, bis die Vorwürfe gegen ihn vor einem Kirchengericht geklärt seien.
Nach Medienberichten soll McCarrick, der von 2001 bis 2006 die Erzdiözese Washington leitete, junge Priesteranwärter zum Sex genötigt sowie mindestens zwei Minderjährige missbraucht haben. Die bisher bekannt gewordenen Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum zwischen 1970 und 1990 und damit auf die Zeit vor der Ernennung McCarricks zum Erzbischof der US-Hauptstadt.
Quelle: https://www.dw.com/de/papst-nimmt-rücktrittsgesuch-von-us-kardinal-an/a-44863247
siehe auch: https://www.nytimes.com/2018/07/28/world/europe/cardinal-theodore-mccarrick-resigns.html

Nachbetrachtung zum Sommerfest geschrieben von Gabriele K.

in Allgemein, Veranstaltungen

Als der blutrote Mond über unserer Stadt aufging, nahm ich an der Jahresversammlung der „Opfer kirchlicher Gewalt“ teil. Es war ein schöner, ruhiger Sommerabend unter reifen schwarzen Trauben, ein malerischer Garten voller freundlicher und glücklicher Menschen – so schien es. Ich war dort als Pastafari-Freund, ich konnte keine Geschichten erzählen. Meine Eltern haben mich atheistisch erzogen. Ich bin nie von den langen Armen der katholischen Kirche berührt worden und wenn – es war nur ein kleiner Witz für mich. Für MICH.

Ich sprach mit einem süßen, dünnen und freundlichen Mann, der mir sagte, er habe Glück gehabt. Sein Lehrer hat nur ein paar Kinder befummelt und wurde in ein anderes Kloster geschickt. Sein Nachfolger hat einige wirklich vergewaltigt, aber gut nach seiner Zeit. Es war wirklich kein Geheimnis, sie nannten ihn „Figg“ in der Schülerzeitung. „Er ist jetzt im Gefängnis. Sie hatten Beweise gegen ihn, einen Jungen, dessen Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen war, und alle anderen Fälle summierten sich und verschlimmerten sich.“ Er lächelte hinter seinem langen weißen Bart. „Ja, er sitzt wirklich im Knast. Ich weiß nicht, wie viel er bekommen hat, fünf Jahre? Vielleicht sieben?“

Seine Frau, ein zartes, schüchternes Mädchen, sagte, sie habe wirklich keinen Grund, sich zu beschweren. Ihre Zeit in der Kirchenschule war doch nicht schlecht. Die Lehrer waren verständnisvoll. Selbst als die Nonnen schrien und sie konfrontierten, dass sie nicht glaubte, machte es ihrem Religionslehrer nichts aus. Wenn sie beim Test alle richtigen Antworten gab, sagte er, könnte sie bestehen. Immerhin war sie ein sehr kluges Kind. Sie konnten sie nicht rauswerfen, nur weil sie nicht mehr glaubte. Nun, der Priester war eine andere Liga. 

„Er sagte: Ich werde deiner Mutter niemals die heilige Kommunion geben, denn sie ist diese Art von Frau. Nun, er meinte geschieden. Es war in diesen Zeiten ungewöhnlich. Ich war verletzt, weißt du? Meine Mutter war keine schlechte Frau? Sie hat mich vor einem trinkenden, knüppelnden Ehemann beschützt. Ich schrie sie wirklich an, wie sie immer noch jeden Sonntag in die Kirche eilen konnte, weil sie wusste, dass der Priester sie verachtete. Seltsam! Alle von ihnen.“

Ich sprach mit einer schönen Dame mit Perlen um den Hals. Die Klosterschule wurde von Nonnen geleitet. Sie schrien und verprügelten alle. Sie lasen ihre Briefe von zu Hause. Sie lasen die Briefe der Schüler an ihre Eltern. Sie standen sogar neben der Telefonzelle und lauschten ihren „privaten“ Gesprächen. Die Kinder mussten auf dreieckigen Holzstäben knien und den Rosenkranz beten, wenn sie sich nicht benahmen. Sie konnten sogar ihre Heimwochenenden absagen, wenn sie das Gefühl hatten, es gäbe Dinge, über die sie sich beschweren könnten. Abgesagte Wochenenden waren die schlimmsten. Harte, gewalttätige Zeit. 

„Aber wer würde uns schon glauben?“ Sie lachte. „Meine Eltern wollten meine Beschwerden nicht hören! Es ist eine gute Schule, sagten sie zu mir, man kann so viel lernen. Arbeite hart. Schließlich, als wir siebzehn waren, begannen wir eine Rebellion. Sie waren entsetzt. Aber sie mussten uns gehen lassen, wir waren zu viele.“

„Sie haben mich nie erwischt“, sagte mir ein lächelnder Junge, „mein Lateinlehrer versuchte mich in sein Bett zu locken, aber ich war ein kluger kleiner Kerl. Du kannst die tägliche Spannung in diesem Internat nicht verstehen, immer wachsam. Immer auf der Flucht.“

Sein Freund erzählte mir später, dass er mehrfach vergewaltigt wurde. Er kann immer noch nicht darüber reden. Seine Mutter glaubt ihm immer noch nicht. Er fühlt sich sicher, wenn er den Leuten sagt, dass er klug genug war. Es ist sein Bewältigungsmechanismus. 

Ich denke, all diese feinen, freundlichen, glücklichen Menschen haben ihre Bewältigungsmechanismen. Vielleicht hatten nicht alle von ihnen Glück. Vielleicht wagte keiner von ihnen eine Revolte. Es ist in Ordnung. Ich verstehe, dass sie ihre Geschichten teilen. Sie teilen ihre Wahrheiten nicht. Vielleicht ist die Wahrheit zu verletzend. Die Wahrheit spielt keine Rolle. Für sie ist es wichtig, dass ihnen jemand zuhört. Jemand glaubt. 

Die katholische Kirche ist das älteste, noch existierende, global agierende Unternehmen der Welt. Im Namen des Kapitalismus und des Profits zerstörte und ruinierte dieses Unternehmen hunderttausende von Leben. Über Jahrhunderte hinweg folterten, verstümmelten, verkrüppelten und töteten ihre Mitarbeiter unschuldige und rebellische Menschen im Namen Gottes und des Glaubens, machten die Opfer systematisch mundtot und schützten Täter, um Haftungsansprüche zu vermeiden. Sie stahlen, sie unterdrückten, sie eroberten, sie zerstörten, alles im Namen ihrer Firma. 

Wenn Sie Betroffe kirchlicher Gewalt kennen, hören Sie sich ihre Geschichten an. Glauben Sie ihnen. Akzeptieren Sie ihre Wahrheiten, auch wenn Sie an dem einen oder anderen Wort zweifeln. Für diese Opfer bedeutet Ihre Akzeptanz die Welt. Sie können ihnen ihr Vertrauen in die Gesellschaft zurückgeben, das sie als Kind an die katholische Kirche verloren haben.

Fotos vom Sommerfest 27.7.18

in Allgemein

Es war eine wunderschöne Sommernacht! Dank an Sepp, Föni, Christian,  dem Heurigen Herrmann und der Mondfinsternis!

Sommerfest Betroffen

in Allgemein

Am: Freitag, 27. Juli,  18:00 – 23:59
Ort: Weinbau Herrmann, 1160 Wien, Johann-Staud-Straße 51
Gastgeber: Plattform Betroffene kirchlicher Gewalt

Eintritt gratis. Konsumation auf eigene Rechnung.
Die Wirtin öffnet eigens für uns zu diesem Termin den Heurigen!

Damit wir alle Kraft für die Zukunft schöpfen, uns einander besser kennen und unserere Unterstützer schätzen, veranstalten wir ein Sommerfest an einem ganz speziellen Ort und zu einem ganz besonderen Zeitpunkt!
Ein Fest und Treffen offen für alle, die mit dem Umgang der Kirche mit ihren eigenen Verbrechen nicht einverstanden sind!
Es soll Allen bewusst machen, dass mit Vertuschung durch Anonymität Schluss ist, und wir uns nicht stigmatisieren lassen: Weder als Betroffene, noch als Nestbeschmutzer, weil Verbrechen aufdeckt werden.

Die fröhliche Seite von uns wird zum Tragen kommen und wir werden ausgelassen feiern!
„Veronika Föni Lipp“ (die lebende Jukebox) wird für musikalische Stimmung sorgen!
Hier ein Teaser von Föni mit „Sympathy for the devil“ von den Rolling Stones:
https://www.facebook.com/plattformBetroffen/videos/1042491032570405/
Eine „Zaubershow“ und eine „himmlische Special Late Night Light Show“ sind programmiert.
Wer etwas zum Fest beitragen oder an der Organisation teilnehmen will, ist herzlich willkommen.
Ein unvergesslicher Abend mit einer besonderen Überraschung ist garantiert!
Zur mythischen Tragweite eines Ereignisses, wie es sich auch an diesem Abend ereignet, siehe: https://youtu.be/v9X94fijHkA
oder:
https://www.academia.edu/8886190/Is_Grimm_s_Fairy_Tale_The_Hare_and_the_Hedgehog_a_Mythical_Report_of_a_Lunar_Eclipse
Bitte bringt alle Eure Freunde mit und verbreitet diesen Termin!
Um Anmeldung wird gebeten unter vernetzung@betroffen.at

Wirbel um Bischof Schwarz vor Wechsel nach Sankt Pölten

in Medienberichte

kurier.at, 15.6.2018
Schützte der damals zuständige Bischof in Gurk einen beschuldigten Missbrauchs-Täter?

Wenige Tage, bevor Bischof Alois Schwarz die Leitung der Diözese Sank Pölten übernimmt, gibt es Aufregung um einen Missbrauchsfall, der in seine Amtszeit als Bischof von Gurk (Kärnten) fällt.
Vom Diakon missbraucht
Der heute erwachsene J.B. wuchs in einem Kärntner SOS Kinderdorf auf. Als Ministrant griff er einmal in den Spendenkorb – mit den 20 Schilling kauft er Süßigkeiten. Der Diakon erpresste ihn daraufhin und zwang ihn zu sexuellen Handlungen. Andernfalls würde er den Platz im Kinderdorf verlieren. Die Übergriffe zogen sich über eineinhalb Jahre, mit Folgen: J.B. erkrankte seelisch, er musste in der Jugendpsychatrie Klagenfurt behandelt werden.

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Als Kind missbraucht, von der Klasnic Kommission verraten

in Missbrauch, Pressemeldungen

Schützte Bischof Schwarz den Täter?

(Klagenfurt, Moosburg, Wien, 15.6.18, PUR) Nach seiner Versetzung von Gurk nach St. Pölten holt Bischof Schwarz ein Fall von Vertuschung sexueller Gewalt ein: J.B. wuchs vom Babyalter an im Kärntner SOS Kinderdorf Moosbruck auf. Als 11jähriger Ministrant entnahm er 20 Schilling aus dem Spendenkorb, um Süßigkeiten zu kaufen. Diakon L. hatte dies beobachtet. Fortan erpresste er ihn und zwang ihn zu sexuellen Handlungen. Dabei drohte er ihm auch mit dem Verlust seines Zuhauses im SOS Kinderdorf, falls er sich wehrte.

https://vimeo.com/275124092

Anale Vergewaltigung und Drohungen
Eineinhalb Jahre lang musste er Diakon L. mit der Hand sowie auch oral befriedigen und wurde auch anal von ihm vergewaltigt. Jack.B. wurde dabei verletzt und betonte ständig, dass er dies nicht wolle. Doch der Geistliche setzte ihn unter Druck, gab ihm als Einzigen einen Fünfer in Religion und stellte ihm nach, als der Jugendliche aus Angst das SOS Kinderdorf wechselte.

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Missbrauch: Die katholische Kirche steckt in der größten Krise ihrer Geschichte

in Österreich

Der Skandal um tausendfachen Missbrauch von Jugendlichen durch Priester stürzt die katholische Kirche in Österreich und weltweit in ihre bisher schlimmste Krise. Kardinal Schönborn hat wenig Handlungsspielraum für Reformen, weil er als entscheidungsschwach gilt und sich nicht mit dem Papst anlegen will.

(PM) Zur Adoption gedrängt, Priester noch im Amt, Kardinal Schönborn involviert. Hinweise auf illegale Eizellenentnahme. – Das Video!

in Missbrauch, Pressemeldungen, TV & Filme

(Hollabrunn, Wien, 10.5.18) Ein Doku-Video mit schockierenden Details ihrer Lebensgeschichte hat Clara D. nun freigegeben – jene Frau, die von einem Priester zweimal geschwängert und zur Adoptionsfreigabe genötigt wurde. Denn Clara D. möchte einiges deutlich machen. Die Erzdiözese Wien leugnet zuletzt, dass Clara der kirchlich geführten Klasnic-Kommission gegenüber den Missbrauch erwähnt hat – was Clara jedoch sehr wohl getan hat, wie sie betont. Überdies seien ihr von der von Kardinal Schönborn persönlich eingesetzten Klasnic-Kommission EUR 1.500.- als „Soforthilfe“ angeboten worden. „Wir haben es hier mit einem Missbrauchsfall zu tun, der an Abscheulichkeit den Fall Groer sogar noch übersteigt. Insbesondere die vom Opfer glaubhaft geschilderte erzwungene Eizellenentnahme im Rahmen monatlicher gynäkologischer Eingriffe (könnten ein bisher nie dagewesenes Verbrechen im kirchlichem Umfeld darstellen“, so Sepp Rothwangl, Obmann der Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt. Die Plattform hat letzte Woche diesen jüngsten Kirchenskandal aufgedeckt. Zuvor hatte die Erzdiözese Wien (nachdem mehrere Medien schon recherchiert hatten), den Fall selbst bekanntgegeben müssen, dabei allerdings wesentliche Fakten ausgelassen, offensichtlich um zu verharmlosen.

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