betroffen.at

Missbrauchs-Studie in Deutschland vor dem Aus

in Medienberichte

spiegel online | 8.1.2013
Es sollte der Befreiungsschlag werden: Die Deutsche Bischofskonferenz beauftragte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen mit der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals. Doch nun steht das Projekt vor dem Aus – Bistümer weigern sich, die notwendigen Daten herauszugeben.

2011 beauftragte die Deutsche Bischofskonferenz das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) mit der Aufarbeitung der Fälle. In einem Forschungsprojekt sollten die Personalakten der Kirche aus allen 27 Diözesen auf Missbrauchsfälle untersucht – und so verlorengegangene Glaubwürdigkeit zurückgewonnen werden.

Doch nun steht die Aufarbeitung nach Informationen von SPIEGEL ONLINE vor dem Aus. Institutsleiter Christian Pfeiffer beklagt, die Kirche weigere sich zu kooperieren. Ende vergangenen Jahres wandte er sich in zwei Schreiben an die Bistümer. In ihnen mahnte er die versprochene Transparenz und Kooperation an. Außerdem fragte er, ob Hinweise stimmten, wonach in einigen Bistümern aktiv Akten vernichtet worden seien.

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Österreich stimmt 2013 über Kirchenprivilegien ab

in Medienberichte

Eine echte BürgerInnenbewegung setzt sich durch:
Im neuen Jahr 2013 wird das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien eingeleitet. Sylvesternachmittag, wurden die mehr als 8.600 Unterstützungserklärungen dem Innenministerium übergeben.

Wichtigste Anliegen:

  • Klare Trennung von Kirche und Staat
  • Gegen Subventionen und Vergünstigungen der Kirchen im Ausmaß von jährlich € 3,8 Mrd
  • Staatliche Aufklärung der kirchlichen Missbrauchs- und Vertuschungsverbrechen

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Missbrauch im Kloster Mehrerau: Schweres Trauma friert Erinnerung ein

in Medienberichte

derStanard: 4. Dezember 2012, 19:26

Gutachter widerlegt Zweifel an Opfer im Missbrauchsprozess gegen Kloster Mehrerau

Feldkirch – Fortsetzung des ersten Zivilprozesses gegen das Kloster Mehrerau am Landesgericht Feldkirch: Wie gehabt zweifelt Kloster-Anwalt Bertram Grass an der Glaubwürdigkeit des Klägers, der angibt, vom ehemaligen Lehrer und Erzieher Emeran B., „Pater Johannes“, wiederholt missbraucht worden zu sein. Der heute 58- Jährige, – er nahm an der Verhandlung nicht teil -, fordert vom Kloster 200.000 Euro Schadenersatz. Richterin Birgit Vetter will in diesem Prozess die Frage der Verjährung klären.

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Erstmals Strafanzeige gegen muslimischen und jüdischen Beschneider

in Beschneidung, Medienberichte

Tatvorwurf: Körperverletzung an mindestens 2000 Babys und Kindern

(Wien, 29.11.12) Angezeigt werden der Gemeinderabbiner und Mohel der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, der laut eigener Aussage in Österreich bereits mehr als 1000 religiös veranlasste medizinisch nicht indizierte Genitaloperationen an männlichen Säuglingen vorgenommen hat. Diese Genitaloperationen erfolgen in Form von Zirkumzisionen ohne Betäubung. Der zweite Angezeigte ist praktischer Arzt, der ein Beschneidungszenturm in Wien betreibt und auf rituelle islamische Beschneidung spezialisiert ist. Er ist auch Vorstand der Islamischen Glaubensgemeinde in Wien. Auf seiner Homepage stellt er stolz Fotos von beschnittenen Kindern online. Gegen den Arzt wird auch eine Anzeige bei der Disziplinarkommission der Ärztekammer erfolgen. Gegen den Rabbiner eine weitere Anzeige wegen Verstoßes gegen das Ärztegesetz.

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Missbrauch: Pfarrerinitiative zieht Grenzen

in Medienberichte

Die Pfarrer-Initiative trennt sich nun von Mitgliedern, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wird. Damit zieht die Initiative Konsequenzen, nachdem die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt ihr vorgeworfen hat, zwei Missbrauchstäter in den eigenen Reihen zu haben.

Ö1 Mittagsjournal, Barbara Gansfuß, 31. Oktober 2012
Missbrauch-Pfarrerinitiative-zieht-Grenzen
religion.orf.at/stories/2556840/

Pädokriminelle in der Pfarrerinitiative: Betroffene begrüßen geänderte Aufnahmepolitik

in Medienberichte

(Wien, 31.10.12, PUR) Die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt begrüßt die Entscheidung von Helmut Schüller, künftig beschuldigte Missbrauchstäter nicht mehr in die Pfarrerinitiative aufnehmen zu wollen, erwarte sich aber mehr Unrechtsbewusstsein von Helmut Schüller, dem ehemaligen Leiter der Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien.

Zur Vorgeschichte: Wie die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt letzte Woche aufgedeckt hat, sind mindestens zwei prominente Missbrauchstäter Mitglieder der Pfarrerinitiative. Dies obwohl diese deswegen von der Amtskirche von ihren Ämtern enthoben wurden. Beide Täter waren 2010 mit vollem Namen in den Schlagzeilen und gaben ihre mittlerweile verjährten Verbrechen offiziell zu.

In einer ersten Reaktion erklärte Helmut Schüller dazu, dass etwaige Missbrauchsvorwürfe bzw. Geständnisse kein Hindernis für eine Aufnahme in die Pfarrer-Initiative darstellen, zumal ja die Taten schon „so lange her“ wären:

http://www.youtube.com/watch?v=nyg_TfSVRhk

Sepp Rothwangl,von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt: „Egal ob progressiv oder konservativ, egal ob Schüller oder Schönborn: Nur durch medialen Druck werden Konsequenzen aus dem sexuellen Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche gezogen. Nach zwei Jahren mit immer neuen Vorwürfen von sexuellem Missbrauch scheint es noch immer kein ausreichendes Unrechtsbewusstsein in der Kirche zu geben. Erst negative Schlagzeilen sorgen für Konsequenzen“
www.kirchen-privilegien.at

Presse-Rückfragen: FJ PURKARTHOFER PR, +43-664-4121491, info@purkarthofer-pr.at

Missbrauchsvorwürfe gegen Pfarrer-Initiative

in Medienberichte

orf.at, 25.10.2012
Die Pfarrer-Initiative ist mit Vorwürfen der Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt“ konfrontiert. Laut dieser sind auch „bekannte Missbrauchstäter“ Mitglieder der Reformgruppe.

Die Plattform verlautete am Donnerstag gegenüber der APA, in den Reihen der Initiative, die in der katholischen Kirchen zum „Ungehorsam“ aufruft, gebe es Missbrauchstäter. Der Sprecher der Pfarrer-Initiative, Helmut Schüller, bestätigte das gegenüber der APA, man werde im Vorstand beraten, wie man in den beiden Fällen vorgehen werde.

APA/ORF/Langbein & Partner Media

Unter den Mitgliedern der Pfarrer-Initiative befindet sich etwa der ehemalige Erzabt von St. Peter in Salzburg, Bruno Becker. Er hatte sein Amt niedergelegt, nachdem publik geworden war, dass er vor 40 Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben soll. Beim zweiten betroffenen Mitglied handelt es sich um einen steirischen Priester, dem ebenfalls Missbrauch vorgeworfen wird.

Zum Artikel: religion.orf.at
Weitere Artikel zu dem Thema:
Kleine Zeitung

news.at

Aussen hui, innen pfui! – Pfarrerinitiative beherbergt Missbrauchstäter

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(Wien, 25.10.12) Wie jetzt bekannt wurde, tummeln sich in Helmut Schüllers Pfarrerinitiative bekannte Missbrauchstäter.
Etwa der Erzabt Bruno B.  und der Priester Johannes S. Dieser soll in der Oststeiermark mehr als 30 Buben sexuell missbraucht haben, er gestand derartige Taten im Falter Interview 2010: „Ja, es war Missbrauch“ und “ Naja, Kinder, ich habe keinerlei Neigung zur Pädophilie. Das war eher Homosexualität, mit etwas Unterschreiten des Alters der gesetzlichen Grenzen.“ Es tut mir furchtbar leid. Ich bestreite es nicht, ich fange nicht zu lügen auch noch an.“Bischof Iby, dem die Vorfälle bekannt waren, suspendierte ihn, als diese Straftaten öffentlich bekannt wurden. Bei Schüller hat er jetzt offensichtlich einen neuen Anknüpfungspunkt gefunden.

Duldung sexuellen Missbrauchs in Kirche allgegenwärtig

„Ob konservativ oder progressiv: Ungeahndeter sexueller Missbrauch ist offensichtlich in sämtlichen Flügeln der katholischen Kirche allgegenwärtig“ stellt Sepp Rothwangl, Sprecher der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt, dazu fest. „Helmut Schüller hat die vielen Verbrechen von Klerikern an Kindern nie thematisiert. Auch als Leiter der Wiener Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch hat er wenig zur Aufklärung beigetragen. Jetzt beherbergt er sogar pädokriminellen Priester, die von der Amtskirche wegen ihrer Gewalttaten suspendiert wurden“
Einmal mehr fordern die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt und die Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien eine unabhängige staatliche Aufklärungsstelle für kirchliche Missbrauchsverbrechen zur Verhinderung weiterer Vertuschung, sowie eine angemessene Entschädigung für das Leid der vielen Opfer.
www.kirchen-privilegien.at
Presse-Rückfragen: FJ PURKARTHOFER PR,  +43-664-412-1491, info@purkarthofer-pr.at

Mehrerau-Prozess: Altabt räumt Fehler ein

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vorarlberg.orf.at, 11.10.2012
Das Zivilverfahren eines ehemaligen Missbrauchsopfers gegen das Bregenzer Zisterzienser-Kloster Mehrerau am Landesgericht Feldkirch ist am Donnerstag zum dritten Mal vertagt worden. Altabt Kassian Lauterer räumte als Zeuge Fehler ein.
Der heute 46-jährige ehemalige Heimzögling verklagt das Kloster Mehrerau auf 135.000 Euro Schmerzengeld und Verdienstentgang. Er soll in den 1980er Jahren von einem als pädophil bekannten Pater des Klosters missbraucht worden sein.
Zum Artikel: vorarlberg.orf.at

Missbrauch: Kirche droht Betroffenen-Plattform mit Klagen

in Medienberichte

diepresse.com, 31.07.2012

Die „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ nannte den Diözesen Namen missbrauchsverdächtiger Priester, die teilweise noch im Amt sein sollen. Die Diözesen sehen teilweise unrichtige Behauptungen.

Keinen Handlungsbedarf sehen die römisch-katholischen Diözesen nach dem Vorwurf, dass sich nach wie vor rund 40 missbrauchsverdächtige Priester im Amt befinden würden. Die „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ hatte an die entsprechenden Bischöfe Briefe mit der Bitte um Aufklärung geschickt. Die Diözesen sehen die Vorwürfe entweder als unberechtigt an, oder es seien bereits Konsequenzen gezogen worden, berichtete das Ö1-„Morgenjournal“ am Dienstag.

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