betroffen.at

‪Das Schweigen der Männer-Die katholische Kirche und der Kindesmissbrauch‬

in TV & Filme

Mehr pädophile Kleriker in katholischer Kirche als bisher angenommen

Die katholische Kirche in Deutschland hat offenbar mehr pädophil geneigte Männer in ihren Reihen als bislang angenommen

Zu dieser Einschätzung kommen namhafte Sexualforscher wie der Berliner Sexualpsychologe Dr. Christoph J. Ahlers und Prof. Klaus M. Beier von der Berliner Charité. Ahlers äußert sich  in der NDR Dokumentation „Das Schweigen der Männer – Die katholische Kirche und der Kindesmissbrauch“.

https://youtu.be/Y21mNdNbGr0

In Studien über sexuelle Übergriffe durch katholische Geistliche, die die katholische Kirche in Auftrag gegeben hat, gehen Wissenschaftler davon aus, dass „nur“ fünf bis zehn Prozent der Täter tatsächlich auf Kinder bzw. vorpubertäre Jugendliche fixiert seien. Der Hauptteil seien sogenannte Ersatzhandlungstäter, die sich aus Mangel an Kontakten zu Gleichaltrigen an Kindern vergehen. Das allerdings bezweifelt u. a. der renommierte Sexualpsychologe Dr. Christoph J. Ahlers: „Dafür haben wir keine Anhaltspunkte. Im Gegenteil: Psychologisch betrachtet müssen wir davon ausgehen, dass es in der katholischen Kirche überzufällig viele Personen mit problematischer Sexualpräferenz gibt.“ Als Grund nennt Ahlers das „Sexualitätsverbot“ der katholischen Kirche, das eine Anziehungskraft ausübe auf Pädophile, die sich mit einer Kirchenkarriere vor lästigen Fragen schützen wollten.

Zum Artikel: www.cleankids.de

„Vater Unser…“ Neuinterpretation

in TV & Filme

Diesen Song hat uns Dr. Sepp Fennes geschickt

Credits:
Dr. Sepp Fennes vulgo Gottlieb Tausendblum: Text, Komposition, Arrangement, Gesang, Klavier

Irland: Gewalt gegen uneheliche Heimkinder

in Heimkinder, TV & Filme

ndr.de, Weltbilder, 02.09.2014, von Frank Jahn
Unverheirateten Müttern wurden nach der Geburt die Kinder weggenommen und in Heime gegeben, viele verwahrlosten, wurden krank und starben. Nun ermittelt eine staatliche Kommission.

Video: media.ndr.de

Warum bricht der Kirche die Basis für die Zukunft weg.

in Medienberichte, TV & Filme

Die Erzdiözese bricht neuen Österreichrekord an Kirchenaustritt.
Radiosendung „Mittagszeit“ vom 21. Jänner 013 des ORF Landesstudio Salzburg von Katharina Garzuly mit Höreranrufen und den Diskutanten Anton Bucher (Theologe) und Sepp Rothwangl (Mitbegründer der Initiative gegen Kirchenprivilegien)

https://www.youtube.com/watch?v=YdgJsPJ-ljM

Uno-Bericht zu Kinderrechten in der Kirche: Katalog der gelebten Doppelmoral

in Medienberichte, Missbrauch, TV & Filme

spiegelonline.de, vom 5.2.2014 von Barbara Hans
Die Uno kritisiert die katholische Kirche für ihren Umgang mit Kindern – insbesondere Missbrauch, Vertuschung, Züchtigung. Das Fazit: Der Vatikan schütze seinen Ruf, nicht die Rechte Minderjähriger. Der Report ist eine weltliche Abrechnung mit der kirchlichen Doppelmoral.

Hamburg – Es ist ein Aufeinanderprallen zweier Welten: Die Vereinten Nationen, gegründet, um den Weltfrieden zu sichern – und die Weltkirche, die seit jeher Sonderrechte pflegt und verteidigt, vor allem gegen einen sich wandelnden Zeitgeist. Die Vereinten Nationen haben dem Vatikan in ihrem aktuellen Bericht zu Kinderrechten ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Der Kirchenstaat sei vor allem darauf bedacht, sich selbst zu schützen – nicht aber die Kinder in seiner Obhut. Schadensbegrenzung heißt aus Sicht der katholischen Kirche demnach, Schaden von der eigenen Reputation abzuwenden.

weiter lesen »

ZDF Morgenmagazin zum UN-Bericht gegenüber Vatikan vom 6.2.14

in Missbrauch, TV & Filme
https://www.youtube.com/watch?v=P-4kKiu-W8w

Eisenstädter Bischof Zsifkovics will Pädo-Kardinal Groer mit Gedenkmesse ehren

in Medienberichte, TV & Filme

Betroffene Kirchlicher Gewalt: „Missbrauchsleugnung und Verhöhnung der Opfer“

(Maria Roggendorf, Eisenstadt, 28.3.13, PUR) Die jährlichen Wallfahrten und Gedenkmessen zu Ehren des Missbrauchskardinals Groer stellen einen Affront für dessen zahlreiche Opfer dar, doch dass sich nun sogar Burgenlands Bischof Zsifkovics zu den Missbrauchsleugnern zum 10. Todestag am 8. April dazugesellt, das schlägt dem Fass den Boden aus: „Die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt legt schärfsten Protest ein“, sagt deren Sprecher Sepp Rothwangl. „Kardinal Groer hat eine Spur der seelischen Verwüstung, u.a. mit Suizidfolgen durch das Land gezogen. Bis heute leiden viele seiner Opfer weiter.“ Auch für Josef Hartmann, der durch sein mutiges Auftreten die Verbrechen Groers erstmals öffentlich gemacht hat, ist diese „Feier“ ein Schlag ins Gesicht. Hartmann fordert jetzt: „Zsifkovics soll sich im Vatikan bei Papst Franziskus dafür einsetzen, dass die Geheimakte Groer endlich geöffnet und den Betroffenen zugänglich gemacht wird.“ Und Rotwangl ergänzt: „Zsifkovics ist offensichtlich auch ein Leugner, was die kirchlichen Missbrauchsverbrechen betrifft. Wenn er Anstand hätte, würde er seine Teilnahme dort absagen.“

weiterlesen

Betroffenen-Plattform: Papst Benedikt ist zentrale Figur kirchlicher Vertuschung

in Pressemeldungen, TV & Filme

Verfahren gegen Ratzinger vor Internationalem Strafgerichtshof noch immer anhängig

papst-headline

(Wien, 28.2.13, PUR) „Wir weinen Papst Ratzinger sicher keine Träne nach. Er war die Zentral-Figur der Vertuschung von sexuellem Missbrauch“, sagt Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Insbesondere in seiner langjährigen Funktion als Chef der vatikanischen Glaubenskongregation hat Ratzinger die weltweite Vertuschung der Missbrauchsfälle organisiert. U.a. mit einem Schreiben 2001, in dem er unter Androhung der schwersten Strafe, die die kath. Kirche aussprechen kann, angeordnet hat, dass alle Unterlagen zu Missbrauchsfällen nach Rom zu senden sind. Somit sind weltweit kaum Unterlagen zu diesen Fällen in den örtlichen Diözesen mehr vorhanden und die Täter können daher kaum rechtlich verfolgt werden. „Ratzinger ist eine Schande für die Kirche“, so Rothwangl weiter. „Und es ist eine Schande für die Politik weltweit, die diesen Papst so lange akzeptiert und respektiert hat, anstatt ihn für seine Vertuschung zur Verantwortung zu ziehen.“
weiterlesen

Sexueller Missbrauch – das lange Schweigen der Opfer

in TV & Filme

BECKMANN: Donnerstag, 17.01.2013 22:45 Uhr im Ersten

Pola Kinskis Vorwürfe gegen ihren Vater sorgen für Schlagzeilen: 14 Jahre lang hat der 1991 verstorbene Klaus Kinski seine Tochter missbraucht. Die Anschuldigungen rücken ein Thema in die Öffentlichkeit, über das oft geschwiegen wird. Gleichzeitig steht aktuell die katholische Kirche bei der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Priester in der Kritik. Heftigen Streit löste jetzt die Entscheidung der deutschen Bischöfe aus, den Vertrag über eine Studie zum Missbrauchsskandal mit dem „Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen“ zu kündigen. Wie schwierig ist für Opfer der Schritt in die Öffentlichkeit? Und warum ist die Aufarbeitung der Verbrechen, egal ob sie in Familien oder Institutionen wie Schulen oder Kirchen begangen wurden, so mühsam?

Darüber diskutieren bei „Beckmann“ u. a.:
Pola Kinski (Schauspielerin), Andreas Huckele (Buchautor und ehem. Odenwaldschüler), Ursula Enders (Leiterin Beratungsstelle „Zartbitter e.V.“) und P. Dr. Hans Langendörfer SJ (Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz).

www.youtube.com/watch?v=SKJUsOXjbGU

Auch Urologen beschneiden mitunter voreilig

in Beschneidung, TV & Filme

Edwin Reichhart, Gründer der Aufklärungsseite zu Beschneidungsfolgen www.beschneidung-von-jungen.de. “Die Betroffenen, die uns kontaktieren, sind massivem Leidensdruck infolge ihrer Beschneidung ausgesetzt. Viele fühlen sich vergewaltigt. Ebenso wie bei anderen Traumatisierungen brauchen Opfer oft 20 und mehr Jahre, bis sie in der Lage sind, ihre Probleme zu benennen. Oft ist die sexuelle Empfindungsfähigkeit durch die Narben und Verwachsungen eingeschränkt. Narben gibt es immer, Verwachsungen treten bei 50% der Beschneidungen auf”

Artikel aus der Kategorie TV & Filme