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Betroffenen-Plattform: Papst Benedikt ist zentrale Figur kirchlicher Vertuschung

in Pressemeldungen, TV & Filme

Verfahren gegen Ratzinger vor Internationalem Strafgerichtshof noch immer anhängig

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(Wien, 28.2.13, PUR) „Wir weinen Papst Ratzinger sicher keine Träne nach. Er war die Zentral-Figur der Vertuschung von sexuellem Missbrauch“, sagt Sepp Rothwangl von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt. Insbesondere in seiner langjährigen Funktion als Chef der vatikanischen Glaubenskongregation hat Ratzinger die weltweite Vertuschung der Missbrauchsfälle organisiert. U.a. mit einem Schreiben 2001, in dem er unter Androhung der schwersten Strafe, die die kath. Kirche aussprechen kann, angeordnet hat, dass alle Unterlagen zu Missbrauchsfällen nach Rom zu senden sind. Somit sind weltweit kaum Unterlagen zu diesen Fällen in den örtlichen Diözesen mehr vorhanden und die Täter können daher kaum rechtlich verfolgt werden. „Ratzinger ist eine Schande für die Kirche“, so Rothwangl weiter. „Und es ist eine Schande für die Politik weltweit, die diesen Papst so lange akzeptiert und respektiert hat, anstatt ihn für seine Vertuschung zur Verantwortung zu ziehen.“
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Sexueller Missbrauch – das lange Schweigen der Opfer

in TV & Filme

BECKMANN: Donnerstag, 17.01.2013 22:45 Uhr im Ersten

Pola Kinskis Vorwürfe gegen ihren Vater sorgen für Schlagzeilen: 14 Jahre lang hat der 1991 verstorbene Klaus Kinski seine Tochter missbraucht. Die Anschuldigungen rücken ein Thema in die Öffentlichkeit, über das oft geschwiegen wird. Gleichzeitig steht aktuell die katholische Kirche bei der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs durch Priester in der Kritik. Heftigen Streit löste jetzt die Entscheidung der deutschen Bischöfe aus, den Vertrag über eine Studie zum Missbrauchsskandal mit dem „Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen“ zu kündigen. Wie schwierig ist für Opfer der Schritt in die Öffentlichkeit? Und warum ist die Aufarbeitung der Verbrechen, egal ob sie in Familien oder Institutionen wie Schulen oder Kirchen begangen wurden, so mühsam?

Darüber diskutieren bei „Beckmann“ u. a.:
Pola Kinski (Schauspielerin), Andreas Huckele (Buchautor und ehem. Odenwaldschüler), Ursula Enders (Leiterin Beratungsstelle „Zartbitter e.V.“) und P. Dr. Hans Langendörfer SJ (Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz).

https://youtu.be/SKJUsOXjbGU

Auch Urologen beschneiden mitunter voreilig

in Beschneidung, TV & Filme

Edwin Reichhart, Gründer der Aufklärungsseite zu Beschneidungsfolgen www.beschneidung-von-jungen.de. “Die Betroffenen, die uns kontaktieren, sind massivem Leidensdruck infolge ihrer Beschneidung ausgesetzt. Viele fühlen sich vergewaltigt. Ebenso wie bei anderen Traumatisierungen brauchen Opfer oft 20 und mehr Jahre, bis sie in der Lage sind, ihre Probleme zu benennen. Oft ist die sexuelle Empfindungsfähigkeit durch die Narben und Verwachsungen eingeschränkt. Narben gibt es immer, Verwachsungen treten bei 50% der Beschneidungen auf”

Pressekonferenz Dr. Sailer: Künstler für die Rechte von Missbrauchopfer

in Allgemein, TV & Filme

Dr. Christian Sailer spricht auf der Pressekonferenz ( „Künstler für die Rechte von Missbrauchopfer“) über die PBH-Stiftung

https://www.youtube.com/watch?v=ZcFy-1qJdF0

TV-Tipp: Anne Will Streit ums Beschneidungs-Urteil – Religionsfreiheit ade?

in Beschneidung, TV & Filme

ARD, 11.07.2012 22:50 Uhr

Über religiöse Riten und Kinderschutz sprechen Seyran Ates, Yitshak Ehrenberg, Khola Maryam Hübsch, Angelika Kallwass und Holm Putzke.

ZIB24 Studiogespräch vom 17.4.2012

in Betroffene berichten, Medienberichte, TV & Filme

Im Studio zu Gast sind Caroline List von der „Klasnic-Kommission“ und Opfervertreter Sepp Rothwangl von der „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“.

https://youtu.be/ZvlJazaOyW0

Anklage: Missbrauch

in TV & Filme

3sat-Themenwoche vom 4. bis 10. September 2011
Scham, Schmerz, Schande – wie schaffen es Menschen, die Opfer sexueller Übergriffe wurden, zu dieser Realität zu stehen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen? 3sat beleuchtet in der Themenwoche „Anklage: Missbrauch“ in rund zehn Dokumentationen, Filmen und Gesprächen nicht nur die Hintergründe und Umstände, die Missbrauch ermöglichen, sondern auch die Folgen für die Opfer.

alle Sendeinformationen unter www.3sat.de

Rotraud Perner zum neuen Papstfilm: “Ein Freudenfest für Pädophile!“

in TV & Filme

Film ein Schlag ins Gesicht für Missbrauchs-Betroffene

„Es ist ein Werbefilm für den Vatikan. Er bedient Klischees, fördert pädophiles Gedankengut und geht auch nicht auf die aktuelle Missbrauchsvorfälle der Kirche ein“, empört sich Sepp Rothwangl von der „Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt“ über den Film „Francesco und der Papst“, der ab 21.April in die Kinos kommt. Unter der Regie von Ciro Cappellari wird die Geschichte eines elfjährigen Jungens erzählt, dessen Traum in Erfüllung geht: Er darf ein Solo für den Papst singen. Ein Vatikan Mitglied sagt im Trailer: „Wenn ein Musikstück von einem Knaben vorgetragen wird, dringt die Stimme in dich ein. Sie bricht dir das Herz.“

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3 SAT: „Das Leiden der Kloster-Kinder“

in TV & Filme

Die dunkle Geschichte von Schönbrunn
Jahrzehntelang waren die Akten der ermordeten Kinder von Schönbrunn bei Dachau weggeschlossen. Sie waren behindert oder psychisch krank und lebten in einem katholischen Heim – bis dessen Leiter, Prälat Josef Steininger, sie in den Tod schickte.“

https://youtu.be/L1C2cquVwl8

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