betroffen.at

Pressekonferenz Dr. Sailer: Künstler für die Rechte von Missbrauchopfer

in Allgemein, TV & Filme

Dr. Christian Sailer spricht auf der Pressekonferenz ( „Künstler für die Rechte von Missbrauchopfer“) über die PBH-Stiftung

https://www.youtube.com/watch?v=ZcFy-1qJdF0

Missbrauch: Pfarrerinitiative zieht Grenzen

in Medienberichte

Die Pfarrer-Initiative trennt sich nun von Mitgliedern, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wird. Damit zieht die Initiative Konsequenzen, nachdem die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt ihr vorgeworfen hat, zwei Missbrauchstäter in den eigenen Reihen zu haben.

Ö1 Mittagsjournal, Barbara Gansfuß, 31. Oktober 2012
Missbrauch-Pfarrerinitiative-zieht-Grenzen
religion.orf.at/stories/2556840/

Pädokriminelle in der Pfarrerinitiative: Betroffene begrüßen geänderte Aufnahmepolitik

in Medienberichte

(Wien, 31.10.12, PUR) Die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt begrüßt die Entscheidung von Helmut Schüller, künftig beschuldigte Missbrauchstäter nicht mehr in die Pfarrerinitiative aufnehmen zu wollen, erwarte sich aber mehr Unrechtsbewusstsein von Helmut Schüller, dem ehemaligen Leiter der Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien.

Zur Vorgeschichte: Wie die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt letzte Woche aufgedeckt hat, sind mindestens zwei prominente Missbrauchstäter Mitglieder der Pfarrerinitiative. Dies obwohl diese deswegen von der Amtskirche von ihren Ämtern enthoben wurden. Beide Täter waren 2010 mit vollem Namen in den Schlagzeilen und gaben ihre mittlerweile verjährten Verbrechen offiziell zu.

In einer ersten Reaktion erklärte Helmut Schüller dazu, dass etwaige Missbrauchsvorwürfe bzw. Geständnisse kein Hindernis für eine Aufnahme in die Pfarrer-Initiative darstellen, zumal ja die Taten schon „so lange her“ wären:

http://www.youtube.com/watch?v=nyg_TfSVRhk

Sepp Rothwangl,von der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt: „Egal ob progressiv oder konservativ, egal ob Schüller oder Schönborn: Nur durch medialen Druck werden Konsequenzen aus dem sexuellen Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche gezogen. Nach zwei Jahren mit immer neuen Vorwürfen von sexuellem Missbrauch scheint es noch immer kein ausreichendes Unrechtsbewusstsein in der Kirche zu geben. Erst negative Schlagzeilen sorgen für Konsequenzen“
www.kirchen-privilegien.at

Presse-Rückfragen: FJ PURKARTHOFER PR, +43-664-4121491, info@purkarthofer-pr.at

Missbrauchsvorwürfe gegen Pfarrer-Initiative

in Medienberichte

orf.at, 25.10.2012
Die Pfarrer-Initiative ist mit Vorwürfen der Plattform „Betroffener kirchlicher Gewalt“ konfrontiert. Laut dieser sind auch „bekannte Missbrauchstäter“ Mitglieder der Reformgruppe.

Die Plattform verlautete am Donnerstag gegenüber der APA, in den Reihen der Initiative, die in der katholischen Kirchen zum „Ungehorsam“ aufruft, gebe es Missbrauchstäter. Der Sprecher der Pfarrer-Initiative, Helmut Schüller, bestätigte das gegenüber der APA, man werde im Vorstand beraten, wie man in den beiden Fällen vorgehen werde.

Unter den Mitgliedern der Pfarrer-Initiative befindet sich etwa der ehemalige Erzabt von St. Peter in Salzburg, Bruno Becker. Er hatte sein Amt niedergelegt, nachdem publik geworden war, dass er vor 40 Jahren einen Minderjährigen sexuell missbraucht haben soll. Beim zweiten betroffenen Mitglied handelt es sich um einen steirischen Priester, dem ebenfalls Missbrauch vorgeworfen wird.

Zum Artikel: religion.orf.at
Weitere Artikel zu dem Thema:
Kleine Zeitung

news.at

Aussen hui, innen pfui! – Pfarrerinitiative beherbergt Missbrauchstäter

in Medienberichte

(Wien, 25.10.12) Wie jetzt bekannt wurde, tummeln sich in Helmut Schüllers Pfarrerinitiative bekannte Missbrauchstäter.
Etwa der Erzabt Bruno B.  und der Priester Johannes S. Dieser soll in der Oststeiermark mehr als 30 Buben sexuell missbraucht haben, er gestand derartige Taten im Falter Interview 2010: „Ja, es war Missbrauch“ und “ Naja, Kinder, ich habe keinerlei Neigung zur Pädophilie. Das war eher Homosexualität, mit etwas Unterschreiten des Alters der gesetzlichen Grenzen.“ Es tut mir furchtbar leid. Ich bestreite es nicht, ich fange nicht zu lügen auch noch an.“Bischof Iby, dem die Vorfälle bekannt waren, suspendierte ihn, als diese Straftaten öffentlich bekannt wurden. Bei Schüller hat er jetzt offensichtlich einen neuen Anknüpfungspunkt gefunden.

Duldung sexuellen Missbrauchs in Kirche allgegenwärtig

„Ob konservativ oder progressiv: Ungeahndeter sexueller Missbrauch ist offensichtlich in sämtlichen Flügeln der katholischen Kirche allgegenwärtig“ stellt Sepp Rothwangl, Sprecher der Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt, dazu fest. „Helmut Schüller hat die vielen Verbrechen von Klerikern an Kindern nie thematisiert. Auch als Leiter der Wiener Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch hat er wenig zur Aufklärung beigetragen. Jetzt beherbergt er sogar pädokriminellen Priester, die von der Amtskirche wegen ihrer Gewalttaten suspendiert wurden“
Einmal mehr fordern die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt und die Initiatoren des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien eine unabhängige staatliche Aufklärungsstelle für kirchliche Missbrauchsverbrechen zur Verhinderung weiterer Vertuschung, sowie eine angemessene Entschädigung für das Leid der vielen Opfer.
www.kirchen-privilegien.at
Presse-Rückfragen: FJ PURKARTHOFER PR,  +43-664-412-1491, info@purkarthofer-pr.at

Abt bagatellisierte sexuelle Gewalt in Kloster Mehrerau

in Allgemein

derstandard.at, 11. Oktober 2012 von Jutta Berger

Schadenersatzprozess gegen Kloster erneut vertagt, ehemaliger Abt räumt Fehler ein.

Feldkirch – Emeran B. oder Pater Johannes, der als Lehrer im Internat des Klosters Mehrerau mehreren Buben sexuelle Gewalt angetan haben soll, bleibt weiter unauffindbar. „Haben Sie die Adresse jetzt?“, will Richterin Birgit Vetter zu Beginn des dritten Prozesstages von Anwalt Sanjay Doshi wissen. „Nein, woher auch?“, fragt dieser schulterzuckend. Doshi vertritt einen 46-jährigen ehemaligen Schüler, der angibt, von B. vergewaltigt worden zu sein und der das Kloster nun auf Schadenersatz von 135.000 Euro klagt.

Auch ein halbes Jahr nach Prozessbeginn gibt das Kloster Mehrerau die Adresse des Mitbruders nicht bekannt. Man fürchtet um die Gesundheit des Mannes. Wieder genesen von einem Schwächeanfall, der ihn just in der Nacht vor seiner geplanten Zeugenaussage im Juli ereilte, ist hingegen Altabt Kassian (Otto) Lauterer.
Zum Artikel: derstandard.at

Mehrerau-Prozess: Altabt räumt Fehler ein

in Medienberichte

vorarlberg.orf.at, 11.10.2012
Das Zivilverfahren eines ehemaligen Missbrauchsopfers gegen das Bregenzer Zisterzienser-Kloster Mehrerau am Landesgericht Feldkirch ist am Donnerstag zum dritten Mal vertagt worden. Altabt Kassian Lauterer räumte als Zeuge Fehler ein.
Der heute 46-jährige ehemalige Heimzögling verklagt das Kloster Mehrerau auf 135.000 Euro Schmerzengeld und Verdienstentgang. Er soll in den 1980er Jahren von einem als pädophil bekannten Pater des Klosters missbraucht worden sein.
Zum Artikel: vorarlberg.orf.at

Waltraud Klasnic subventionierte als Landeshauptfrau Frank Stronachs Magna Werke

in Politik

Nach ihrer Abwahl erhielt sie einen Beratervertrag von Stronach –  für „ethische Fragen“.
Ö1 Mittagsjournal vom 31.8.12

Zum Artikel: oe1.orf.at

Missbrauch: Kirche droht Betroffenen-Plattform mit Klagen

in Medienberichte

diepresse.com, 31.07.2012

Die „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ nannte den Diözesen Namen missbrauchsverdächtiger Priester, die teilweise noch im Amt sein sollen. Die Diözesen sehen teilweise unrichtige Behauptungen.

Keinen Handlungsbedarf sehen die römisch-katholischen Diözesen nach dem Vorwurf, dass sich nach wie vor rund 40 missbrauchsverdächtige Priester im Amt befinden würden. Die „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ hatte an die entsprechenden Bischöfe Briefe mit der Bitte um Aufklärung geschickt. Die Diözesen sehen die Vorwürfe entweder als unberechtigt an, oder es seien bereits Konsequenzen gezogen worden, berichtete das Ö1-„Morgenjournal“ am Dienstag.

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Plattform: Pädophile Priester noch im Amt

in Medienberichte

steiermark.orf.at, 30.7.2012

Mindestens sechs Priester, die durch Missbrauchsvorwürfe belastet sind, sollen noch im Amt sein. Die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt wirft der Diözese Graz-Seckau vor, versprochene Konsequenzen nicht durchgesetzt zu haben. Die Diözese droht mit einer Klage.
Von sechs bis sieben Personen spricht die Plattform, die in der Steiermark trotz protokollierter Missbrauchsvorwürfe nach wie vor kirchliche Ämter ausüben würden: Im Einflussbereich des obersteirischen Stiftes Admont drei Ordensleute, sowie jeweils einzelne Würdenträger in den Bezirken Hartberg, Deutschlandsberg, Bruck und Weiz.

„Pädo-Priester mit Jobgarantie in Steiermark“
Vor knapp zwei Monaten schickte die Plattform auf ausdrücklichen Wunsch der Diözese Graz-Seckau eine Liste mit den Namen der mutmaßlichen Pädophilen – mehr dazu in Plattform: Liste pädophiler Priester erstellt (4.6.2012). Die Antwort, die seit Ende vergangener Woche schriftlich vorliegt, sei mehr als unzufriedenstellend, passiert sei nämlich gar nichts, sagt der Sprecher der Plattform, Sepp Rothwangl. Die Beschuldigten würden nach wie vor ihren Aufgaben nachgehen: „Ich kann dazu nur sagen, scheinbar haben bei Bischof Kapellari Pädo-Priester eine Jobgarantie in der Steiermark.“

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