betroffen.at

BM Bandion-Ortners Stellungnahme große Enttäuschung für die Opfer

in Medienberichte

Staatliche Kommission auf Vorschlag von Grünen und SP-Justizsprecher Jarolim richtig und demokratiepolitische Pflicht
(Wien 21.4.10 PUR) Die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt begrüßt die Initiative der Grünen, den Kirchenmissbrauchs-Skandal im Parlament zu diskutieren. Die Plattform nimmt hingegen mit Enttäuschung die Stellungnahme von BM Bandion-Ortner zur Kenntnis. „Lediglich Betroffenheit zu artikulieren, ohne konkrete politische und juristische Schritte zu setzen, ist zu wenig. Die Justizministerin blieb heute in allen wesentlichen Punkten Antwort schuldig. Mehr noch: es entsteht der Eindruck, dass hier Täter bzw. die Kirche eine Bevorzugung durch die Justizministerin genießen“ erklärt Klaus Fluch von der Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt. So verschickt die Ministerin zwar Presseaussendungen gemeinsam mit Kardinal Schönborn (www.ots.at), ist aber nicht bereit, Opfer kirchlicher Gewalt anzuhören oder diese zu vertreten.

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Erhebungen durch die Justiz statt Runder Tisch mit Politikern

in Medienberichte

(PM) Missbrauchsskandal:
– Betroffene von Minister-Tisch ausgeschlossen
– Lukriert Klasnic Kirchen-Gelder über eigene PR-Agentur?

(13.4.10 PUR) Erhebungen durch die Justiz statt Runder Tisch mit Politikern
„Die, um die es geht, werden wieder ausgegrenzt“ kommentiert die „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ den Runden Tisch, den BM Bandion-Ortner und ÖVP-Chefin Marek für 13.4. anberaumt haben und zu dem keine Opfervertreter eingeladen wurden (Klasnic hat indes aus „terminlichen“ Gründen abgesagt). Mit Waltraud Klasnic sei lediglich eine von Schönborn eingesetzte „Täter-Vertreterin“ geladen worden, kritisiert die unabhängige Plattform. Kritisiert wird ferner, dass es immer noch keine staatliche Untersuchung des massenhaften sexuellen Missbrauchs und der systematischen Vertuschungen durch die Kirche gibt. Um die Täter zu schützen, haben sich die Kirchenoberen jahrzehntelang über die geltenden Gesetze hinweggesetzt: heute tun sie dies immer noch. Es scheint, als ob Justiz und Politik diesem Treiben tatenlos zusehen würde.

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Bedauern und Verspotten

in Allgemein

Die Doppelstrategie der römisch-katholischen Kirche im Umgang mit ihren Opfern

Von Holger Eich

Ist es denn nur Zufall, wenn wir in der letzten Woche so scheinbar unvereinbare Meldungen aus den Reihen des römisch-katholischen Klerus hören durften? Auf der einen Seite dankt der Kardinalerzbischof von Wien mit bewegter Stimme im Stephansdom den Opfern, dass sie ihr Schweigen über die an ihnen verübten Verbrechen gebrochen haben:  „Wir, Gottes Volk, seine Kirche, tragen miteinander an dieser Schuld„.  Klare, deutliche Worte – so urteilte die Österreichische Presse. Doch: „Wir, Gottes Volk. Seine Kirche“?

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Karfreitags-PK

in Missbrauch, Pressemeldungen

Opfer brechen ihr Schweigen – Missbrauch in der röm.-kath. Kirche

Dr. Werner Schostal, Rechtsanwalt und Schadenersatzexperte Wien
Dr. Manfred Deiser, Psychotherapeut, Mitinitiator „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ (Beirat)
Klaus Fluch, Betroffener
Mag. Holger Eich, Psychologe, Fachgebiet: Gewalt gegen Kinder, kirchenunabhängige Hotline

Entschuldigungen und Demutsgebete reichen nicht –
Betroffene fordern Gerechtigkeit

(Wien, 2.4.10 PUR)


Taten statt Worte fordert die neue Selbsthilfe-Plattform „Betroffene kirchlicher Gewalt“. Opfer und interdisziplinäre ExpertInnen haben sich zusammengeschlossen. Sie geben sich nicht mit kirchlichen Schuldeingeständnissen zufrieden und mit der Gründung kirchlicher Anlaufstellen, die keinerlei Transparenz gewährleisten. Stattdessen erwarten sie sich rechtliche Verfolgung der Täter sowie Schadenersatz-Zahlungen.

Forderungen:

  • Unabhängige staatliche Kommission nach irischem Vorbild
  • Erfassung der Geschädigten und deren Vernetzung
  • Kostenübernahme von Psychotherapie solange wie notwendig, allenfalls lebenslang
  • Öffnung der geheimen Kirchenarchive für die Staatsanwaltschaft
  • Weitergabe aller Verdachtsfälle an die Justiz, auch durch die Kirchliche Ombudsstellen
  • Gründung eines kirchenunabhängigen Fonds
  • Angemessene Entschädigung der Opfer

Verjährungsfristen revidieren
Opfer-Anwalt Werner Schostal zweifelt daran, ob die Verjährung in Anbetracht des ungeheuren Ausmaßes der Verbrechen menschenrechtskonform ist: „Angesichts der immer noch bestehenden psychischen Schäden sind Verjährungsfristen in Frage zu stellen“, kündigt er an. Nach Ostern soll eine Vernetzung sämtlicher Betroffenen-Gruppierungen erfolgen, auch mit amerikanischen Opfer-Vereinigungen und Anwälten wird die Plattform kooperieren. Die Mitverantwortung des Papstes wird geprüft.

Hotline: Grausamkeit und Demütigungen
Über 150 Betroffene haben sich innerhalb der ersten 8 Tage bei der neuen unabhängigen Plattform-Hotline gemeldet. Erstes Fazit: es sind Buben ebenso wie Mädchen unter den Opfern, auch die Täter sind beiderlei Geschlechts. Die Anrufenden berichten von seelischer, psychischer und physischer Gewalt, von Sadismus, schwarzer Pädagogik, Machtmissbrauch und sexuellem Missbrauch. Viele sprachen im Rahmen der Hotline erstmals über die schrecklichen Erlebnisse, die älteste Anruferin war 90 Jahre alt. Den meisten geht es weniger um Geld, sondern sie nehmen die Chance wahr, erstmals in ihrem Leben als Opfer gesehen zu werden und sich zu vernetzen. Manche wünschen sich auch eine schlichte Entschuldigung von ihrer/m PeinigerIn.

Kirche kann sich nicht selbst kontrollieren
Die neue, von Alt-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic geleitete Kirchenkommission wird von der Plattform abgelehnt: „Sie ist von der Kirche beauftragt, bezahlt und gelenkt. Was soll also dabei herauskommen?“ fragt Klaus Fluch von der „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“. Eine Institution könne sich nicht selber kontrollieren, schon gar nicht, was Verbrechen eines derartigen Ausmaßes betrifft. „Klasnic ist eine Täter-Beauftragte, keine Opfer-Beauftragte“, bringt es Sepp Rothwangl, Leiter einer weiteren Betroffenen-Gruppe auf den Punkt. Es könne nicht sein, dass die Kirche sich eine Kommission nach eigenen Gutdünken zurechtlege. Der von Christoph Schönborn bestellten Klasnic wirft die Plattform zu große Kirchennähe vor, immerhin ist sie Vorsitzende der „Freunde des Grazer Priesterseminars“. Gefordert wird hingegen eine unabhängige Kommission nach irischem Vorbild.

Kircheneigene Kommission soll intern agieren
Stattdessen könnte die kircheneigene Kommission – unter Leitung der überzeugten Katholikin Klasnic – dazu beitragen, dass die internen Rahmenbedingungen, die zu den Übergriffen beigetragen haben, sowie die systematischen Vertuschungsstrukturen aufgearbeitet werden. Auch soll die kirchliche Sexualmoral endlich an das 21. Jahrhundert angepasst werden – Stichwort:  Rolle der Frauen, Zölibat, Aufklärung, Verhütung.

26.3.1995: Christoph Schönborn über Kardinal Groer

in Missbrauch, Pressemeldungen

Opfer brechen ihr Schweigen – Missbrauch in der röm.-kath. Kirche

Dr. Werner Schostal, Rechtsanwalt und Schadenersatzexperte Wien
Dr. Manfred Deiser, Psychotherapeut, Mitinitiator „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“ (Beirat)
Klaus Fluch, Betroffener
Mag. Holger Eich, Psychologe, Fachgebiet: Gewalt gegen Kinder, kirchenunabhängige Hotline

Entschuldigungen und Demutsgebete reichen nicht –
Betroffene fordern Gerechtigkeit

(Wien, 2.4.10 PUR)


Taten statt Worte fordert die neue Selbsthilfe-Plattform „Betroffene kirchlicher Gewalt“. Opfer und interdisziplinäre ExpertInnen haben sich zusammengeschlossen. Sie geben sich nicht mit kirchlichen Schuldeingeständnissen zufrieden und mit der Gründung kirchlicher Anlaufstellen, die keinerlei Transparenz gewährleisten. Stattdessen erwarten sie sich rechtliche Verfolgung der Täter sowie Schadenersatz-Zahlungen.

Forderungen:

  • Unabhängige staatliche Kommission nach irischem Vorbild
  • Erfassung der Geschädigten und deren Vernetzung
  • Kostenübernahme von Psychotherapie solange wie notwendig, allenfalls lebenslang
  • Öffnung der geheimen Kirchenarchive für die Staatsanwaltschaft
  • Weitergabe aller Verdachtsfälle an die Justiz, auch durch die Kirchliche Ombudsstellen
  • Gründung eines kirchenunabhängigen Fonds
  • Angemessene Entschädigung der Opfer

Verjährungsfristen revidieren
Opfer-Anwalt Werner Schostal zweifelt daran, ob die Verjährung in Anbetracht des ungeheuren Ausmaßes der Verbrechen menschenrechtskonform ist: „Angesichts der immer noch bestehenden psychischen Schäden sind Verjährungsfristen in Frage zu stellen“, kündigt er an. Nach Ostern soll eine Vernetzung sämtlicher Betroffenen-Gruppierungen erfolgen, auch mit amerikanischen Opfer-Vereinigungen und Anwälten wird die Plattform kooperieren. Die Mitverantwortung des Papstes wird geprüft.

Hotline: Grausamkeit und Demütigungen
Über 150 Betroffene haben sich innerhalb der ersten 8 Tage bei der neuen unabhängigen Plattform-Hotline gemeldet. Erstes Fazit: es sind Buben ebenso wie Mädchen unter den Opfern, auch die Täter sind beiderlei Geschlechts. Die Anrufenden berichten von seelischer, psychischer und physischer Gewalt, von Sadismus, schwarzer Pädagogik, Machtmissbrauch und sexuellem Missbrauch. Viele sprachen im Rahmen der Hotline erstmals über die schrecklichen Erlebnisse, die älteste Anruferin war 90 Jahre alt. Den meisten geht es weniger um Geld, sondern sie nehmen die Chance wahr, erstmals in ihrem Leben als Opfer gesehen zu werden und sich zu vernetzen. Manche wünschen sich auch eine schlichte Entschuldigung von ihrer/m PeinigerIn.

Kirche kann sich nicht selbst kontrollieren
Die neue, von Alt-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic geleitete Kirchenkommission wird von der Plattform abgelehnt: „Sie ist von der Kirche beauftragt, bezahlt und gelenkt. Was soll also dabei herauskommen?“ fragt Klaus Fluch von der „Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt“. Eine Institution könne sich nicht selber kontrollieren, schon gar nicht, was Verbrechen eines derartigen Ausmaßes betrifft. „Klasnic ist eine Täter-Beauftragte, keine Opfer-Beauftragte“, bringt es Sepp Rothwangl, Leiter einer weiteren Betroffenen-Gruppe auf den Punkt. Es könne nicht sein, dass die Kirche sich eine Kommission nach eigenen Gutdünken zurechtlege. Der von Christoph Schönborn bestellten Klasnic wirft die Plattform zu große Kirchennähe vor, immerhin ist sie Vorsitzende der „Freunde des Grazer Priesterseminars“. Gefordert wird hingegen eine unabhängige Kommission nach irischem Vorbild.

Kircheneigene Kommission soll intern agieren
Stattdessen könnte die kircheneigene Kommission – unter Leitung der überzeugten Katholikin Klasnic – dazu beitragen, dass die internen Rahmenbedingungen, die zu den Übergriffen beigetragen haben, sowie die systematischen Vertuschungsstrukturen aufgearbeitet werden. Auch soll die kirchliche Sexualmoral endlich an das 21. Jahrhundert angepasst werden – Stichwort:  Rolle der Frauen, Zölibat, Aufklärung, Verhütung.

Was ist die Geisterstunde? Ein Betroffener berichtet

in Betroffene berichten

Der betreffende Pater hatte mich mehrmals auf die von ihm gepachtete Alm in St. Gallen gelockt und mich dann durch wilde Ohrfeigen, die fast zur Ohnmacht führten, zu sexuellen Handlungen gezwungen. Ich musste ihm mehrere Male beim Onanieren helfen und wurde dabei auch immer wieder geohrfeigt, da ich nach seinen Angaben kein guter Gehilfe dabei war. Ich denke, dass ich damals als Kind noch gar nicht selbst geschlechtsreif gewesen bin. Zu den sexuellen Übergriffen zählte auch, dass ich mich ausziehen und hinknien musste, um dem Pfarrer das Berühren meiner Geschlechtsteile zu ermöglichen.

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Täter-Beauftragte nicht Opfer-Beauftragte

in Allgemein

Kirchen-Opfer lehnen Schönborns Klasnic-Kommission geschlossen ab

(1.4.10 PUR) Noch vor ihrem Start wird ihr bereits die Legitimität entzogen: Der neuen Klasnic-Kommission, die Kirchen-Opfern helfen soll. Sie wird von Betroffenen als sinnlos abgelehnt. „Sie ist von der Kirche beauftragt, bezahlt und gelenkt und ihre Leiterin ist kirchennah. Was soll also dabei herauskommen?“ fragt die „Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt“. Michael Tfirst von SNAP Österreich (Ableger einer amerikanischen Betroffenen-Vereinigung), schließt sich diesen Zweifeln an. „Klasnic ist eine Täter-Beauftragte, nicht eine Opfer-Beauftragte“ bringt es Sepp Rothwangel, Leiter einer weiteren Betroffenen-Gruppe auf den Punkt. Die in Gründung befindlichen Opfer-Vereine werfen Waltraud Klasnic, der von Christoph Schönborn als Leiterin bestellten „Kommission zur Aufarbeitung kirchlicher Gewalt“, zu große Kirchennähe vor.

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Integral Umfrage: So denken die Österreicher über den Kirchen-Missbrauchsskandal

in Pressemeldungen
  • Kein Vertrauen in kircheninterne Aufklärung der Übergriffe
  • Verjährung rückwirkend abschaffen
  • Eine Mehrheit würde ihre Kinder nicht einer kirchlichen Institution anvertrauen
  • Beendigung der bevorzugten Stellung der Kirche im Staat gefordert
  • Fast ein Million überlegen jetzt Kirchenaustritt

(Wien am 19.3.10, PUR) Erstmals seit Bekanntwerden der Vorfälle in der katholischen Kirche wurden die Österreicher in einer repräsentative telefonischen Blitz-Umfrage (300 Personen) befragt. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache:

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Hat jetzt auch Deutschland einen Prügel-Bischof?

in Allgemein

Neues vom Mixa – in der Online-Ausgabe vom 1.4. berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass ihr inzwischen sechs eidesstattliche Erklärungen vorliegen, nach denen der jetzige Bischof von Augsburg, Walter M., in seiner Zeit als Stadtpfarrer in Schrobenhausen (1975-1996) ihm anvertraute Kinder geschlagen habe. Eine Betroffene gibt an, er hätte ihr „mit voller Wucht ins Gesicht geschlagen“.

Klosterschwestern im angeschlossenen Heim hätten sie so lange gezüchtigt, bis sie blaue Flecken hatte und ihr heiße Suppe, die sie nicht essen konnte, über den Kopf geschüttet. Diese Betreuerinnen sind noch immer im Heim aktiv.

Das Brisante an diesem Fall ist, dass hier nach deutschem Recht noch keine Verjährung vorliegt und der Weg zu einer Anklage damit geebnet ist.

Das Bistum hat den Opfern mit Klagen gedroht, doch die mutige 48-jährige Betroffene, auf die sich die SZ bezieht, betont selbstbewusst: „Kein Problem! Ich sage Herrn Mixa vor Gericht gerne ins Gesicht, was er mir angetan hat.“

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Die Täter ernennen die Opfer-Vertreterin

in Allgemein

Der Kardinalerzbischof zeigte sich in den letzten Tagen als ungewohnt klar, entschlossen und entscheidungsfreudig. So kannten ihn ja viele, die sich in den letzten Jahren an ihn um Hilfe gewandt hatten, gar nicht.
Schön, wenn Menschen dazu lernen! Aber schießt er nun nicht etwas übers Ziel hinaus?

Nämlich, wenn er – als der Verantwortliche für genau jene Vereinigung, in der die Täter sich bislang ungestört entfalten konnten – wenn gerade er nun eine „Opfer-Beauftragte“ ernennt?

Ist das nicht so, als ob der Kampfhund eine Kinder-Beauftragte ernennt?

Ach, da zeigt er sich nun doch wieder – der Von-Oben-nach-Unten-Reflex einer in Demokratie so gänzlich ungeübten Organisation. Herr Schönborn sucht für die armen Opferlämmer ihre gesegnete Vertreterin aus. Na gut! Immerhin hat er diesmal nach lauter Ombuds-Männern im Fundus eine Frau ausgegraben! Aber ist die ÖVP-Politikerin wirklich kirchen-unabhängig? Trauen wir ihr einen „unabhängigen Blick“ zu? Eine Glaubensfrage…

Die Zeiten der Dankbarkeit ob soviel selbstloser und gnadenvoller Zuwendung durch die Kirchenoberen sind vorbei!

Die Opfer lassen sich ihre VertreterInnen nicht vom Kardinal beauftragen! Die suchen sie sich selber aus!