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3 Milliarden Euro kolportiert: Wie der Staat die Kirche finanziert

in Medienberichte, Politik

Wie viel die katholische Kirche in Österreich pro Jahr vom Staat kassiert und welches Vermögen sie besitzt, wissen die Kirchenvertreter oft selbst nicht.
Wien – 15 Milliarden Euro erhalten Deutschlands Kirchen pro Jahr an staatlichen Subventionen. Dazu kommen etwa neun Milliarden an Kirchenbeiträgen und etwa 50 Milliarden für kirchliche Sozialeinrichtungen wie Caritas.
In Österreich konzentriert sich der klerikale Reichtum auf die katholische Kirche. 2011 waren 64,1 Prozent der Österreicher katholisch, etwa 5,5 Millionen Menschen. Abgeschlagen folgen die Muslime mit 400.000 und die evangelische Kirche mit rund 375.000 Mitgliedern.
“Insgesamt genießt die Kirche Steuerbegünstigungen und Subventionen in Höhe von zwei Milliarden Euro pro Jahr”, sagt Niko Alm von der Initiative gegen Kirchenprivilegien, die ein Volksbegehren in Vorbereitung hat.
Die Initiative gegen Kirchenprivilegien hat versucht, die finanziellen Grundpfeiler der Kirchen aufzulisten:

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Erstmals Klage gegen r.k. Kirche wegen sexuellen Missbrauchs eingebracht

in Medienberichte, Politik

Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt verlangt Hausdurchsuchungen und bringt Strafanzeige gegen den Priester ein

(Wien, Bregenz, 26.1.12, PUR) Christian C. (Name geändert) kam 1968 als 14jähriger ins Internat des Klosters Mehrerau, in Vorarlberg. Bereits im ersten Schuljahr sei er von Pater Johannes Brigl sexuell missbraucht worden, sagt er heute. Der Zisterzienser-Priester Emeran Brigl („Pater Johannes“) war im Kloster als Biologielehrer und Jugendbetreuer tätig. Er wurde später von mehreren Personen als Gewalt- und Sexualstraftäter beschuldigt. In der aktuellen zivilrechtlichen Klage ist der beschuldigte Pater nur Zeuge. Geklagt wird das Kloster, weil sie den –lt. VN Bericht- bereits verurteilten Priester (1967) nach seiner Versetzung nach Mehrerau wieder im Schulbetrieb eingesetzt hatte. Der Missbrauch von Christian C. zog sich über drei Jahre hin: er sei von diesem Priester unzählige Male schwer vergewaltigt worden, sagt er heute. Die Gewalttaten haben den Kläger seelisch kaputt gemacht. Er brach die Schule mit 16 Jahren ab, konnte keine stabile zwischenmenschlichen Beziehungen aufbauen und keinem regelmäßigen Broterwerb nachgehen. Das Kloster hat bis heute keine Anzeige gegen den Priester eingebracht. – Dies wird die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt jetzt nachholen.

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Verfahren wegen „Pilgerverbots-Tafel“ eingestellt

in Medienberichte, Politik

Laut Staatsanwaltschaft Leoben „keine Verhetzung“ – Steirischer BZÖ-Chef Grosz empört

Graz (APA) – Die obersteirische Staatsanwaltschaft Leoben hat das nach einer Anzeige der BZÖ-Abgeordneten Gerald Grosz und Ewald Stadler angestrengte Verfahren wegen Verhetzung gegen den Grundbesitzer Sepp Rothwangl eingestellt.

>> www.derStandard.at

10 Fragen an die Politik – Die Antworten sind da.

in Politik

Fazit:
Grüne und SPÖ machen Druck auf Kirche und Justiz
ÖVP: Nichts neues. Die Meinung von Schönborns Täterkommission wird nachgebetet
FPÖ+BZÖ: Keine Antworten, trotz Nachfrage. Verdacht: Law and Order Politik ja, Opferschutz nein.

SPÖ: 10 Fragen Missbrauch in Kirche [pdf]
GRUENE: 10 Fragen Missbrauch in Kirche [pdf]
ÖVP: 10 Fragen Missbrauch in Kirche [pdf]

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