Wir helfen Menschen die sexueller oder körperlicher Gewalt durch kirchliche MitarbeiterInnen ausgesetzt waren und sind. Weiters wollen wir der Vertuschung kirchlicher Einrichtungen entgegenwirken und die Bevölkerung über die Methoden der Täter und deren Auswirkungen aufklären, um unsere Kinder vor zukünftigen Übergriffen bestmöglich zu schützen.
vorarlberg online, 21.11.2012
Eine angeblich von Kardinal Hans Hermann Groer getragene Unterhose wird derzeit auf der Auktionsplattform eBay angeboten. Groer stürzt 1995 die katholische Kirche in Österreich in eine schwere Krise, nachdem er zu den Vorwürfen, minderjährige Knaben sexuell missbraucht zu haben, beharrlich geschwiegen hatte.
Noch am heutigen Mittwoch wird die Auktion beendet, das Höchstgebot hielt am Nachmittag ein unbekannter Nutzer mit USD 15,50. Laut Beschreibungstext auf eBay soll der Reinerlös der Auktion an die Plattform Betroffener Kirchlicher Gewalt (www.betroffen.at) und “Licht ins Dunkel” gespendet werden. Die Unterhose selbst wird nicht erwähnt und ist nur im Bild sichtbar. Geschrieben wird von einem Rosenkranz und einer “echten Berührungsreliquie” des Kardinals.
Zum Artikel: www.vol.at
Dr. Christian Sailer spricht auf der Pressekonferenz ( „Künstler für die Rechte von Missbrauchopfer“) über die PBH-Stiftung
derstandard.at, 11. Oktober 2012 von Jutta Berger
Schadenersatzprozess gegen Kloster erneut vertagt, ehemaliger Abt räumt Fehler ein.
Feldkirch – Emeran B. oder Pater Johannes, der als Lehrer im Internat des Klosters Mehrerau mehreren Buben sexuelle Gewalt angetan haben soll, bleibt weiter unauffindbar. „Haben Sie die Adresse jetzt?“, will Richterin Birgit Vetter zu Beginn des dritten Prozesstages von Anwalt Sanjay Doshi wissen. „Nein, woher auch?“, fragt dieser schulterzuckend. Doshi vertritt einen 46-jährigen ehemaligen Schüler, der angibt, von B. vergewaltigt worden zu sein und der das Kloster nun auf Schadenersatz von 135.000 Euro klagt.
Auch ein halbes Jahr nach Prozessbeginn gibt das Kloster Mehrerau die Adresse des Mitbruders nicht bekannt. Man fürchtet um die Gesundheit des Mannes. Wieder genesen von einem Schwächeanfall, der ihn just in der Nacht vor seiner geplanten Zeugenaussage im Juli ereilte, ist hingegen Altabt Kassian (Otto) Lauterer.
Zum Artikel: derstandard.at
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